MusikerInnen und Kulturflatrate
Die Unterhaltungsindustrie behauptet, ihren Kreuzzug gegen ihre eigene Kundschaft und gegen P2P-Netzwerke vor allem im Interesse der Kreativen, also beispielsweise der MusikerInnen zu führen. Es gelte insbesondere, sie vor der Ausräuberung durch ruchlose Internetpiraten zu schützen. Auch die Kulturflatrate wird von Gerd Gebhardt, dem Vorsitzenden der deutschen Sektion der IFPI abgelehnt, weil sie angeblich die KünstlerInnen „enteigne“. Zudem würde sie eine große Zahl von Arbeitsplätzen der legalen Musikangebote im Internet vernichten (vgl. Gephardt 2005).
Stimmt das wirklich, oder würden nicht im Gegenteil viele MusikerInnen sowie kleine und mittlere Anbieter bei einer Einführung der Kulturflatrate ihre ökonomische Situation verbessern können? Das soll im folgenden Text untersucht werden.
- Ökonomische Situation der MusikerInnen
- Ursachen der Einkommenskonzentration
- Veränderungen durch das Internet
- Vorteile der Kulturflatrate für MusikerInnen
- Und iTunes?
- Fazit
Autor: tian
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